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Workshop "Optokeramiken"

Datum 14.09.2010
von 09:00 bis 17:00
Ort Mainz
Kontakt Daniela Reuter
E-Mail reuter@optence.de     
Telefon 06732-935122
Fax 06732-935-123
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Der Workshop informiert über den aktuellen Stand der Materialentwicklung auf dem Gebiet der Optokeramiken und zeigt potenzielle Anwendungsfelder auf.

Optisch transluzente oder transparente Keramiken sind schon seit den 60er Jahren bekannt und werden unter Anderem als Brennerrohre für Na-Dampf-Hochdrucklampen eingesetzt. Die angewandten Produktionsverfahren sind sehr aufwändig und die benötigten Ausgangspulver in der Regel sehr teuer und nur begrenzt verfügbar. Die Herstellung von transparenten Optokeramiken erfordern nanoskalige oxidische Ausgangspulver (z.B. ZrO2, Al2O3), die möglichst hoch verdichtet und mit Nano-Gefüge porenfrei gesintert werden müssen.
Neueste Entwicklungen bei der Pulverherstellung und den Sinterverfahren machen Optokeramiken aufgrund ihrer sehr günstigen optischen Eigenschaften (Brechwerte, Dispersionen) zunehmend interessant für optische Anwendungen. Dabei können Optokeramiken die Eigenschaften und Qualitäten des korrespondierenden Einkristalls erreichen oder sogar übertreffen. Optokeramiken liegen im Abbe Diagramm dort, wo Gläser zu kristallisieren beginnen, also komplementär zu den etablierten Glasfamilien. Da Optokeramiken zusätzlich interessante Eigenschaften wie hohe Transmission vom visuellen bis in den 3-5 Mikrometer-Wellenlängenbereich aufweisen, eröffnen sich unter Anderem neue Applikationen für die abbildende Optik und die optische Messtechnik.
Die zur Herstellung von Optokeramiken genutzten Pulverprozesse sind vergleichbar zu keramischen Prozessen und erschließen neue Möglichkeiten der Vor-Formgebung optischer Komponenten.

Flyer (Download 170 kb)


Programm

  • 09:00 Anmeldung
  • 09:30 Begrüßung

Dr. Rüdiger Sprengard, SCHOTT AG

André Noack, Optence e.V.

Moderation
Dr. Bernhard Braunecker, Braunecker Engineering GmbH, ehemals Leiter Optikentwicklung bei Leica Heerbrugg

  • 09:45 Optokeramiken: Technologische Bedeutung und Marktchancen aus der Sicht des Kristsllzüchters

Dr. Lothar Ackermann, FEE, Idar-Oberstein

  • 10:15 Transparente Keramiken mit neuen optischen Eigenschaften

Dr. Yvonne Menke, SCHOTT AG, Mainz

  • 10:45 Pulverwerkstoffe für die Optokeramik

Dr. Lars Leidolph, IBU-tec AG, Weimar

  • 11:15 bis 11:45 Kaffeepause 
  • 11:45 Bedeutung der Pulververarbeitung für die Eigenschaften der Optokeramik

Prof. Dr. Rolf Clasen, Uni Saarbrücken

  • 12:15 Technologie zur Herstellung tranparenter Keramiken

Dr. Andreas Krell, Fraunhofer IKTS, Dresden

  • 13:00 Mittagspause
  • 14:00 Präzisionsbearbeitung von spröd-harten Materialien für optische Anwendungen

Dr. Olaf Dambon, Fraunhofer IPT, Aachen

  • 14:30 Transparente keramische Szintillationswerkstoffe
    Dr. Wolfgang Rossner, Siemens AG, München
  • 15:00 Anforderungen an Optokeramiken aus lichttechnischer Sicht
    Rita Tiedt, Julius Muschaweck, OSRAM GbmH, Augsburg
  • 15:30 Kaffeepause
  • 16:00 Verbundprojekt OptokeraMat: Entwicklung vonOptokeramiken für die Anwendungen LED, Optik und Szintillation
    Edgar Pawlowski, SCHOTT AG, Mainz
  • 16:30 Tranparente Keramiken in der Sicherheitstechnik und beim ballistenschen Schutz

      Elmar Straßburger, Fraunhofer EMI, Kandern

 

 

  • 17:00 Ende der Veranstaltung, Gelegenheit für weitere persönliche Gespräche

 

 

Mitglieder der Kompetenznetze Optische Technologien: 140,00 Euro incl. Mwst.

Andere:190,00 Euro incl. Mwst.


Veranstaltungsort
Erich-Schott-Centrum
Hattenbergstraße 10
55122 Mainz

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